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Stellungnahme der SPD Fraktion Goch zur gestrigen Ratssitzung (16.07.2026)

Wir waren gestern in der Ratssitzung sehr enttäuscht über das Abstimmungsverhalten bei 2 wichtigen Tagesordnungspunkten.
Ersten zum Thema Umwelt mit der Förderung der Dachbegrünung und zweitens zum Thema Bezahlkarte für Asylbewerber. Wir haben dazu heute unsere Stellungnahme an die Presse geschickt und werden uns dazu auch in den Sozialenmedien positionieren. Gerne möchten wir diese Stellungnahme auch hier veröffentlichen.
 
Stellungnahme:
 
Zur gestrigen Ratssitzung und den getroffenen Entscheidungen erklärt die SPD Fraktion im Rat der Stadt Goch:
  1. Wir bedauern, dass das vorgeschlagene Förderprogramm für Dachbegrünungen (TOP 9/ Vorlage 109/2026) keine Mehrheit gefunden hat. Die Folgen des Klimawandels sind auch in Goch spürbar und mit der Förderung von ersten Maßnahmen hätte die Stadt Goch zeigen können, dass ihr das Thema wirklich am Herzen liegt. Besonders bedauern wir jedoch, dass die Ablehnung dieses Programms zustande gekommen ist, weil die CDU Fraktion billigend in Kauf genommen hat, dass gemeinsam mit der AfD eine Mehrheit gegen den Verwaltungsvorstand zustande kommt. Das hatte sich bereits im Bauausschuss abgezeichnet. Das Argument der CDU, hier Verantwortung für den städtischen Haushalt über Maßnahmen zur Klimabekämpfung zu stellen, halten wir für vorgeschoben. Die Mittel für 2026 sind bereits im Haushalt einkalkuliert und hätten nun interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestanden. Die AfD hat in der gestrigen Sitzung bei diesem Tagesordnungspunkt ihr wahres Gesicht gezeigt. Die Wortbeiträge waren geprägt von wissenschaftsfeindlichkeit, Fake News und stumpfen Populismus. Dass die CDU Fraktion sich hier zum Steigbügelhalter für den Erfolg der AfD macht, die von Beginn an für eine Ablehnung der Maßnahme waren, ist für uns unverständlich.
  2. Auch bei der Entscheidung um die Einführung einer Bezahlkarte für Menschen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, hat die CDU Fraktion in Kauf genommen, mit der AfD eine gemeinsame Mehrheit für die Einführung zu bilden. Dass es nicht so weit kam, liegt allein an den Enthaltungen der BfG Fraktion. Auch auf dieses Abstimmungsverhalten schauen wir mit Bedauern - die Gründe haben wir oben beschrieben. 
  3. Wir hoffen sehr, dass sich dieser Kurs der CDU Fraktion nicht durchsetzt und verfestigt. Mehrheiten müssen in der demokratischen Mitte gefunden werden. Die „Brandmauer nach rechts“ darf auch in Goch keine Risse bekommen. Wir hoffen sehr, dass die CDU Fraktion noch einmal in sich geht und sich solche Ereignisse wie gestern Abend nicht wiederholen. Die Stadt Goch steht vor finanziell herausfordernden Entscheidungen, die wir gemeinsam aushandeln müssen. Wir scheuen vor Meinungsunterschieden und harten Diskussionen nicht zurück, aber für uns ist klar: Mehrheiten werden in der demokratischen Mitte gesucht und nicht mit rechts außen in Kauf genommen!

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Internationaler Frauentag - 8. März

Heute ist Internationaler Frauentag. Ein Tag, der uns daran erinnert, dass Gleichstellung immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Viele Frauen tragen immer noch mehr unbezahlte Care-Arbeit, verdienen weniger als ihre Kollegen. Frauen erleben Gewalt - zu Hause, im öffentlichen Raum oder im Netz. Wir kämpfen weiter für echte Gleichstellung - gleiche Löhne, gleiche Rechte, gleiche Chancen. Nicht nur in Goch, sondern überall!Home

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Die SPD hält die Rente stabil und jetzt passende neue Konzepte erarbeiten

SPD hält die Rente stabil

Seit dem Koalitionsausschuss gestern Abend ist klar: Die Haltelinie bleibt bei 48 Prozent.

Wer sein Leben lang hart arbeitet, muss wissen, dass er oder sie sich auf die Rente verlassen kann. Genau für diese Menschen haben wir an der Einigung zum Rentenpaket in der Koalition festgehalten – mit Erfolg: Das Rentenpaket wird unverändert kommende Woche im Bundestag zur Abstimmung gestellt.

Wir stellen mit dem Rentenpaket die richtigen Weichen: dazu gehört die Stärkung von Betriebsrenten, die Mütterrente, die Aktivrente, die Frühstartrente, Verbesserungen bei der privaten Altersvorsorge und die Sicherung des Rentenniveaus.

Die Stärkung der privaten Altersvorsorge als dritter Säule der Alterssicherung werden wir schon jetzt anpacken. Das haben wir gestern Abend in der Koalition bekräftigt. Lars Klingbeil wird als Bundesfinanzminister dafür im Dezember einen Gesetzentwurf für eine Reform der privaten Altersvorsorge sowie Eckpunkte für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Frühstartrente vorlegen. Zudem wird ein neues Konzept erarbeitet, um die junge Generation bei der privaten Altersvorsorge mit Dividenden aus Beteiligungen des Bundes zusätzlich zu unterstützen.

Für die Zeit ab 2032 beginnt noch in diesem Jahr eine Rentenkommission mit ihrer Arbeit. Sie soll umfangreiche und mutige Schritte für alle drei Säulen der Rente – gesetzlich, betrieblich und privat – anstoßen. Unser Ziel bleibt, eine lebensstandardsichernde Rente auch für Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen zu ermöglichen.

Eine stabile Rente ist kein Luxus, sondern eine Frage der Gerechtigkeit für Jung und Alt. Dafür muss das Rentenniveau stabilisiert und ihre Finanzierung gerecht verteilt werden.

Bis 2031 wird das Rentenniveau bei 48 Prozent gesichert. Diese Haltelinie bleibt auch ab 2032 die Grundlage, wenn der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor wieder eingeführt wird. Damit verhindern wir, dass das Rentenniveau schlagartig sinkt. Denn ein sinkendes Rentenniveau bedeutet weniger Rente und das betrifft gerade die Jüngeren von heute.

Die Durchschnittsrente für Männer liegt bei 1.400 € und bei Frauen bei 980 €. Das ist nicht viel. Jede fünfte Person, die heute Rente erhält, ist bereits armutsgefährdet. Bei Frauen ist die Armutsgefährdung sogar noch häufiger. Für viele ist die Rente die einzige Absicherung. Senken wir das Niveau, wächst die Not. Wir wollen das Gegenteil: Stabile Renten für ein würdevolles Leben im Alter.

40 % der deutschen Bevölkerung erwerben ausschließlich Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Denn nicht jeder hat und hatte die Möglichkeit, privat vorzusorgen. Menschen müssen sich nach jahrzehntelanger Arbeit darauf verlassen können, dass ihre Rente stabil bleibt.                   

Wir kämpfen für eine Altersvorsorge, die sicher und gerecht ist. Vielen Dank auch für Deinen Einsatz in den letzten Wochen, Dich in die Diskussion einzubringen. Die Rentendebatte wird nun mit Einsetzen der Rentenkommission fortgeführt. Auf spd.de/rente findest Du weiterhin Argumente und Beiträge für Deine Gespräche und Dein politisches Engagement.    

                               

Mit solidarischen Grüßen

Bärbel Bas & Lars Klingbeil

SPD-Parteivorsitzende

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Konstituierende Ratssitung am 06.11.2025

Konstituierende Sitzung des Gocher Stadtrates

Am 6. November fand die konstituierende Sitzung des Stadtrates Goch statt.
Unsere Ratsmitglieder rund um unsere Fraktionsvorsitzende Andrea Steinmeier wurden vereidigt.

Besonders freuen wir uns, dass wir mit Bastian Demant einen der drei stellvertretenden Bürgermeister stellen dürfen.

Mit einem starken Team und einem guten Miteinander im Rat wollen wir die kommenden fünf Jahre zum Wohle unserer Stadt Goch aktiv mitgestalten.

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